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Dark Vipers bleiben giftig, Red Dragons speien erstmals Feuer

Am vergangenen Samstag verließ in beiden Begegnungen der Bundesliga das Heimteam als Sieger den Platz. Das Westderby zwischen Salzburg und Linz ging nach einer Aufholjagd an die Mozartstädter, während sich in Altenberg die Drachen mit einem Kantersieg über Wien zu Wort meldeten.

ISHA: Salzburg erkäpfte sich gegen Linz einen wichtigen SiegDark Vipers Salzburg vs. Irish Moose Linz

Salzburg stand im ersten Spiel nach den guten Leistungen im Europapokal das Westderby gegen Linz bevor. Vom Anfangsbully an entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Die Teams konnten nach acht anfänglich ruhigen Minuten mit dem Tore-Schießen nicht mehr aufhören. Den Anfang machte der Salzburger Liga-Topscorer Alexander Panholzer, doch folgte immer wieder eine Antwort und so ging es mit einem 4:4-Ausgleich in die erste Drittelpause.

Bis zur Spielhälfte bewies Linz nun Effizienz im Überzahlspiel. Dank Treffern von Fabian Scholz, Alexander Feichtner und Alexander Gorbach stellten die Irish Moose auf 4:7. Salzburg blieb aber am Drücker und brauchte nur knapp vier Minuten um das Ergebnis wieder zu egalisieren. In der 38. Spielminute versenkte Thomas Schartner für Salzburg sogar den 8:7-Führungstreffer.

Der Europacup-Viertelfinalist sorgte im letzten Spielabschnitt mit vier Toren von Panholzer für die Vorentscheidung, sodass es nach 52 Minuten 12:7 für die Giftschlagen stand. Die Linzer Elche versuchten sich wieder aufzuraffen, doch sollte der Fünf-Tore-Unterschied bestehen bleiben. Salzburg gewann schlussendlich mit 15:10 und festigte damit den zweiten Tabellenplatz.

Red Dragons Altenberg vs. Vienna 95ers

ISHA: Altenberg ließ den Vienna 95ers keine ChanceIm niederösterreichischen Altenberg forderte die Heimmannschaft den amtieren österreichischen Meister, die Vienna 95ers, heraus. Die Vorzeichen waren klar: Altenberg konnte im bisherigen Saisonverlauf noch keinen einzigen Sieg einfahren, während die 95ers unter anderem bereits Leader Stegersbach bezwingen konnten. Die Drachen waren sich aber auch bewusst, dass sie sich den Wienern vor knapp drei Wochen erst in der Verlängerung geschlagen geben mussten.

Dementsprechend motiviert präsentierten sich die Red Dragons auch, denn nach acht Minuten lagen die Hausherren bereits mit 3:0 in Front. Die überraschten 95ers versuchten eine Antwort zu finden und kamen durch Mickael Pierron und Herbert Frisch zur Pause auf 2:4 heran.

Pierron sollte nach 15 Sekunden im Mitteldrittel den Rückstand der Gäste auf einen Zähler verkürzen. Die Drachen begannen nun aber richtig Feuer zu speien und machten das Ergebnis bis zum Ende des Mittelabschnittes zweistellig. Simon Hochauer und Jernej Cinc komplettierten dabei ihre Hattricks und sorgten für den 10:4-Zwischenstand nach 40 Minuten. Hochauer setzte im dritten Drittel noch einen Treffer drauf, Cinc sogar noch zwei und Felix Dellinger sorgte mit dem 15:4 für das Endergebnis.

Damit konnte Altenberg nicht nur die rote Laterne abgeben und auf einen Playoff-Platz aufsteigen, sondern auch Selbstvertrauen für das Duell am nächsten Wochenende in Salzburg tanken. Zeitgleich wird in Linz der Tabellenletzte auf die punktebeste Mannschaft der Bundesliga, die Stegersbach Tigers, treffen.

Bundesliga – Ergebnisse vom 28.06.2016:

Dark Vipers Salzburg - IHC Irish Moose Linz 15:10 (4:4, 4:3, 7:3)
Red Dragons Altenberg - Vienna 95ers 15:4 (4:2; 6:2; 5:0)

 

Tabellenführer Stockerau stellt Amstetten in den Schatten

ISHA - 2. BundesligaIn der neunten Runde der 2. Bundesliga forderte Stockerau die Amstetten Shadows heraus. Die Monkeys bauten ihre Tabellenführung mit einem ungefährdeten Sieg aus.

Von Anfang an untermauerten die Stockerauer ihre Tabellenposition und gingen bereits in der dritten Minute dank eines Treffers von Matthias Fuhrmann in Führung. Sebastian Fehringer glich für die Gäste aus, doch Fuhrmann, Dolecek und die Gebrüder Stangelberger sorgten bis zur Halbzeitpause für die komfortable 5:1-Führung.

In der zweiten Spielhälfte kamen die Shadows zwar besser ins Spiel, doch war am Sieg der Stockerauer nichts mehr zu rütteln. Stockerau bewies seine aktuelle Form und gewann verdient mit 10:4. Damit haben die Swinging Monkeys nun sechs Punkte Vorsprung auf ihre direkten Verfolger Wiener Neustadt und Amstetten, die sich den zweiten Platz teilen.

Ergebnisse - 2. Bundesliga:
28.05.2016, Swinging Monkeys Stockerau vs. Shadows Amstetten 10:4 (5:1; 5:3)

 

Stegersbach und Salzburg überzeugen beim Europapokal

European Cup Winners Cup 2016Am vergangenen Wochenende fand in Essen (D) der European Cup Winners Cup statt. Mit dabei waren auch die Stegersbach Tigers und die Dark Vipers Salzburg. Beide verkauften ihre Haut mit dem Viertelfinaleinzug so teuer wie möglich. Die Tigers schlossen sogar auf dem fünften Platz ab.

Von Anfang an zeigten Stegersbach und Salzburg, dass sie auf internationalem Niveau mithalten können. Die Tigers lieferten eine starke Leistung gegen den dänischen Spitzenverein Gentofte Ravens ab und verloren äußerst knapp mit 0:1. Dabei verlor man auch Eishockey-Profi David Schuller für den restlichen Verlauf des Tages, denn dieser durfte nach einer Boxeinlage erst wieder am zweiten Tag auf das Feld gelassen werden. Auch Salzburg blieb der Torerfolg im ersten Spiel verwehrt, aber versteckten sich die Giftschlangen beim 0:2 gegen den schweizer Verein SHC Buix nicht.

European Cup Winners Cup 2016Im zweiten Versuch gelang beiden Teams dann der erste Punktegewinn. Stegersbach, angeführt von den Doppeltorschützen Markus Pirmann und Jonas Schuller, bezwang den deutschen Drittligisten Paderborn mit 5:0.
Die Dark Vipers erkämpften sich gegen den britischen Vertreter Borehamwood Crusaders in einer dramatischen Endphase einen Punkt. Alexander Panholzer verkürzte 41 Sekunden vor Ende auf 2:3 und Thomas Kloimwieder glich in allerletzter Sekunde aus. Anschließend mussten sich die Salzburger dem Gastgeber Essen klar mit 0:6 geschlagen geben, ehe man sich mit einem 7:2-Sieg über die Aalborg Herous für den zweiten Turniertag warmschoss.

Stegersbach beendete den Tag mit Begegnungen gegen zwei schweizer Clubsm und konnte keine Punkte mehr einfahren. Gegen die Courroux Wolfies war man zur Halbzeit mit 3:2 in Front, doch letztendlich gewannen die Wolfies mit 3:4. Lugano erwies sich als noch stärkerer Gegner. Die Tessiner bezwangen die Burgenländer mit 4:1.

Somit beendeten beide österreichische Vertreter die Vorrunde auf dem vierten Platz in ihrer jeweiligen Gruppe und mussten sich über ein Qualfikationsspiel für das Viertelfinale bewerben. Stegersbach hatte mit dem dänischen Team aus Aalborg keine Probleme und löste das Viertelfinalticker mit einem 10:1-Kantersieg.

European Cup Winners Cup 2016Salzburg hatte es gegen Paderborn schwieriger, konnte aber dank eines 4:2-Sieges über Paderborn die Playoffs erreichen. Den Game Winner erzielte Alexander Gorbach in der 17. Spielminute. Für die Vipers sollte es der letzte Sieg sein. Im Viertelfinale musste man sich den Genfofte Ravens trotz harten Kampfes deutlich geschlagen geben, ehe man die Platzierungsspiele gegen Courroux und Buix knapp verlor. Damit beendete Salzburg das Turnier auf dem respektablen achten Platz.

Stegersbach fand im Viertelfinale in den Rockets Essen seinen Meister. Der Gastgeber und Titelverteidiger war für die Stegersbacher eine Nummer zu groß und gewann mit 6:2. Essen sollte seinen Titel im Finale gegen die Borehamwood Crusaders auch verteidigen können. Doch auch Stegersbach sollte ein hervorragendes Endergebnis aufzeigen können. Zuerst bezwangen die Raubkatzen den SHC Buix dank Treffern von Jurica Bednjanec und Pirmann mit 2:1, bevor man im Spiel um Platz Fünf die Courroux Wolfies mit 4:1 besiegte. Rudolf Gradinger sollte sich hier mit zwei Toren zum MVP der Partie schießen.

Für alle Ergebnisse und Endstände der österreichischen ECWC-Teilnehmer klicken Sie hier.

 

2. Bundesliga: Lunatics holen wichtige Punkte im Playoff-Kampf

ISHA - Inline Skater Hockey AustriaAuch wenn es man sich bis zum Playoff-Start noch etwas gedulden muss, hat der Kampf um die Tickets für die Post-Season bereits begonnen. Torpedo Donaustadt musste sich am Sonntag in einem „Vierpunktespiel“ den Lunatics Wien klar geschlagen geben.

Donaustadt musste ohne einige wichtige Stammspieler antreten. Die Lunatics zeigten von Anfang an kein Mitleid und sorgten bereits nach 32 Sekunden in Person von Jakub Kocian für die Führung. Dieser frühe Vorsprung beflügelte das Team rund um Captain Alexej Sulik. So bauten die Lunatics die Führung bis zur siebten Spielminute auf 4:0 aus. Die Torpedos schossen sich in die Partie zurück und verkürzten durch Treffer von Daniel Pocarek und Paul Connert vor der Pausensirene auf 2:4.

Nach Wiederbeginn ergab sich ein ähnliches Bild wie in der ersten Halbzeit, auch wenn nun deutlich aggressiver und härter zu Werke gegangen wurde. Das Lunatic Hockey Team ließ sich nicht beirren und sorgte durch Tore von Adrian Prochazka, Wolfgang Kaltenegger und Markus Szydlowski binnen drei Minuten für die Vorentscheidung. Kurz vor Ende besiegelte Prochazka seinen Hattrick und den 2:8-Endstand für die Lunatics Wien, die damit in der Tabelle punktegleich mit den Vienna 95ers II zu finden sind. Zwei Punkte dahinter, auf dem sechsten und letzten Tabellenplatz, steht Torpedo Donaustadt.

Ergebnisse – 2. Bundesliga:
22.05.2016, THC Torpedo Donaustadt vs. Lunatic Hockey Team Wien 2:8 (2:4; 0:4)

 

Irish Moose Linz gewinnen Wiederauflage des Finales

ISHA - Vienna 95ers vs Irish Moose LinzAm Finaltag der Eishockey-WM wurde im 20. Wiener Gemeindebezirk auch Inline-Skaterhockey gespielt. Der amtierende österreichische Meister, die Vienna 95ers, musste sich dabei dem letztjährigen Finalisten aus Linz geschlagen geben.

Beide Mannschaften hatten zahlreiche Ausfälle zu beklagen und traten mit einer Rumpftruppe an. Bei den Wienern musste der mit einer Grippe erkrankte Rene Posch das Tor hüten.

Die Teams versuchten von Anfang an mit ihren Kräftereserven sparsam umzugehen. Es entwickelte sich eine taktisch geprägte Partie, wobei die Gäste aus Linz besser in das Spiel fanden. Andreas Wamser brachte die Oberösterreicher nach einer gespielten Minute in Führung. Durch drei weitere Tore von Patrick Gaffal und Fabian Ecker bauten die Elche den Vorsprung aus, ehe die 95ers mit einem Doppelschlag binnen 39 Sekunden erstmals anschreiben konnten. Die Linzer konnten aber immer wieder zum richtigen Zeitpunkt einen neuen Treffer erzielen. So gingen die Irish Moose mit einem 4:6-Vorsprung in die erste Drittelpause.

Im Mittelabschnitt mussten die Fans bis zur 27. Minute auf einen Treffer warten. Christoph Schabel sah den freistehenden Mickael Pierron, der die Führung der Linzer auf ein Tor verkürzte. Anschließend sorgten die Irish Moose aber für die Vorentscheidung. Angeführt von den stark aufspielenden Fabian Ecker und Patrick Gaffal konnten die Linzer sechs Mal den Ball im Gehäuse versenken und mit einem komfortablen 6:12 den Pausentee genießen.

ISHA - Vienna 95ers vs Irish Moose Linz Im Schlussdrittel gaben Christoph Schabel und Pierre Graf den Wienern wieder Hoffnung, doch war der Treffer zum 9:13 das letzte Aufleben der Vienna 95ers. Patrick Königsecker lies den Meister mit einer Vielzahl von Paraden verzweifeln und sicherte seinem Team drei wichtige Punkte im Kampf um ein Halbfinalticket.
Letztendlich konnte Linz einen 9:16-Auswärtserfolg bejubeln. Matchwinner auf Seiten der Linzer waren Fabian Ecker mit zehn Punkten (4T/6A) und Patrick Gaffal mit acht Zählern (5T/3A).

Ergebnisse 1. Bundesliga:
22.05.2016, Vienna 95ers vs Irish Moose Linz 9:16 (4:6, 2:6, 3:4)

 
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