+++ INLINESKATERHOCKEY AUSTRIA +++

Nationalteamcoach Jürgen Amann: "Will natürlich immer gewinnen"

Jürgan Amann, ISHA-NationalcoachMit dem Start der Bundesliga-Saison begann vergangenes Wochenende auch die Arbeit vom neuen Head Coach der österreichischen Nationalmannschaft im Inline-Skaterhockey. Jürgen Amann leitet ab dieser Saison hinter der Bande die Geschicke der rot-weiß-roten Auswahl.

Amann soll nach dem enttäuschenden letzten Platz bei der letzten EM in Deutschland frischen Wind ins Nationalteam bringen. Am ersten Spielwochenende der neuen Saison fand er sich in Österreich ein, um sich erste Eindrücke vom vorhandenen Spielerpotential zu verschaffen und war mit seinen ersten Beobachtungen zufrieden. „Ich bin doch überrascht, dass das Niveau relativ gut ist. Es werden auf alle Fälle spielerische Lösungen gesucht“, beschreibt der mehrfache bayerische Meister seine ersten Erkenntnisse.

Gleichzeitig sieht er auch wesentliche Unterschiede zwischen dem Inline-Skaterhockey in seiner niederbayrischen Heimat und Österreich: „Es ist ein komplett anderes Spiel als zum Beispiel in der ersten Liga in Deutschland, allein schon von den Bodenverhältnissen. Aber es macht auf alle Fälle Spaß zuzuschauen.“

Hinarbeiten wird der neue Nationaltrainer vor allem auf das Saisonhighlight im Herbst, wenn die ISHA-Auswahl bei der Europameisterschaft antreten wird. Drei Trainingslehrgänge, jedes über ein komplettes Wochenende, und möglichst viele Testspiele sollen eine optimale Vorbereitung garantieren. Bei der EM selbst, welche vom 21. bis 23. Oktober im kroatischen Opatija ausgetragen wird, will die Mannschaft ihre Haut so teuer wie möglich verkaufen.

„Man will natürlich immer gewinnen. Gleichzeitig muss man realistisch sein. Wir waren die letzten zwei Mal Letzter“, dämpft der erfahrene Bandenchef die Erwartungen. Nicht ohne Grund, denn er weiß was es heißt sich durch Höhen und Tiefen zu kämpfen. Nach dem gewonnen Meistertitel in der zweiten Liga schied sein Team in der höchsten deutschen Spielklasse in der Saison 2014 erst nach hartem Kampf gegen den großen Favoriten Samurai Iserlohn aus. Finanzielle Probleme, wodurch man die Hallenanforderungen des Verbandes nicht mehr erfüllen konnte, führten jedoch zum Zwangsabstieg in die 2. Bundesliga.

Amann bekam daraufhin die Möglichkeit sich als österreichischer Nationaltrainer auf internationaler Ebene zu beweisen und wollte sich diese Chance nicht entgehen lassen. „Ich denke es ist wichtig, dass man jetzt einen Schritt nach vorne macht“, erklärt der Teamchef sein Ziel für die Europameisterschaft in Istrien. Doch bei aller Bescheidenheit ist beim Inline-Skaterhockey-Fachmann auch träumen nicht verboten: „Schön wäre auf alle Fälle das Halbfinale.“

 

U16 Austrian Cup in Stegersbach

 

 

Nach den Herren und der U13 bestritten nun auch die U16-Mannschaften den Austrian Cup. Am 18.10. trafen sich die Dark Vipers, Red Dragons, Pingvineks und Tigers in Stegersbach um sich das Europacup-Ticket auszuspielen.

Den Zuschauern wurden durchwegs spannende Partien geboten. Während die Gäste aus Ungarn mit einer sehr jungen Mannschaft noch nicht ganz mit den österreichischen Teams mithalten konnten, spielten Salzburg, Altenberg und Stegersbach alle auf Augenhöhe.

Eröffnet wurde der Turniertag vom Spiel Dark Vipers gegen Tigers. Die Stegersbacher konnten nach sieben Minuten in Führung gehen, aber kurz vor Ende der ersten Halbzeit stellten die Salzburger auf 1:1. In der zweiten Hälfte schenkten sich beide Teams nichts und glänzten vor allem durch ein diszipliniertes Defensivspiel. Vierzig Sekunden vor Schluss gelang schlussendlich den Dark Vipers im Powerplay das 2:1 durch Simon Pointinger, der zum zweiten Mal in diesem Spiel traf. Damit holte er seiner Mannschaft den ersten Sieg im ersten Spiel.

Gleich nachdem die Red Dragons die Mannschaft aus Ungarn deutlich geschlagen hatten, trafen sie auf die Heimmannschaft Tigers Stegersbach. In einer sehr ausgeglichenen Partie bewahrte der Tormann der Altenberger seine Mannschaft durch Glanzparaden vor mehreren Gegentoren. Dadurch konnten die Red Dragons die erste Hälfte mit 3:0 für sich entscheiden. Die Tigers starteten aber voller Motivation und Biss in die zweite Hälfte und verkürzten in der 19. Minute auf 3:1. Trotz vieler Versuche gelang ihnen aber kein weiteres Tor und schlussendlich schossen die Altenberger noch zehn Sekunden vor Schluss das 4:1.

Im vierten Spiel des Tages setzten sich die Dark Vipers gegen die ungarische Mannschaft klar durch und somit standen nur noch die Red Dragons zwischen Salzburg und dem Cupsieg. Dementsprechend spannungsgeladen war die Begegnung der beiden Mannschaften.

Den Dark Vipers gelang der bessere Start in die Partie und sie gingen 2:0 nach der ersten Hälfte in Führung. Die Red Dragons machten zwar gewaltig Druck und schossen unablässig auf das Tor der Salzburger, aber sie konnten Tormann Resl Stefan nicht bezwingen. Stattdessen gelang den Dark Vipers das 3:0. Davon ließen sich die Altenberger aber nicht demotivieren und in nur zwei Minuten glichen sie auf 3:3 aus. Die Salzburger hatten aber gleich eine Antwort parat und erhöhten wieder auf 5:3. Auch wenn den Red Dragons noch das 5:4 gelang, schafften sie das Unentschieden, das ihnen zum Cupsieg gereicht hätte, nicht mehr. Damit hieß der Cupsieger 2015 wieder einmal Dark Vipers, wie auch in der U13 und bei den Herren.

In der letzten Begegnung des Tages war den Tigers noch ein Sieg vor heimischem Publikum gegen die Pingvineks vergönnt.

 


 

Vienna 95ers sind österreichischer Staatsmeister!


Nachdem die ersten beiden Finalspiele zwischen den Vienna 95ers und den Irish Moose Linz jeweils an das Heimteam gingen, kam es am 20. September 2015 zum finalen Showdown in der Hopsagasse.



Sowohl die 95ers als auch die Irish Moose konnten in den beiden ersten knappen und spannenden Spielen einen Sieg einfahren. Somit kam es am Sonntag zum alles entscheidenden Showdown beider Teams um den Sieg der ersten Bundesliga und den damit verbundenen Staatsmeistertitel. Vor 2 Jahren gab es die gleiche Finalpaarung, damals konnten sich die Linzer in einem an Spannung kaum zu überbietenden Entscheidungsspiel vor Heimpublikum durchsetzen. Diesmal hatten die Wiener aufgrund der besseren Platzierung nach dem Grunddurchgang das Heimrecht und somit konnte man vor den eigenen Fans erneut um den langersehnten Titel kämpfen.

 

Die Vienna 95ers starteten voll motiviert in das Anfangsdrittel und wollten von Beginn an mit deren Offensive den Ton der Partie angeben. Und so gelang nach wenigen Minuten auch der wichtige Führungstreffer durch Mario Kubeczka. Die routinierten Linzer waren davon wenig beeindruckt und egalisierten eine Minute danach den Spielstand durch ihren Kapitän Fabian Ecker. Etwa fünf Minuten vor Drittelpause kam nun die stärkste Phase der Wiener: binnen kürzester Zeit konnte man insgesamt vier Treffer erzielen und erspielte sich zur ersten Drittelpause eine komfortable 6:1 Führung.

 

Die Linzer mussten nun alles versuchen um sich in das Spiel zurückzuarbeiten. Die spielerische Klasse der Linzer ist seit Jahren bekannt und deshalb war es nicht verwunderlich, dass sie mit Minute zu Minute besser ins Spiel fanden und ihre Arbeit durch Tore belohnten. Die ersten Minuten im zweiten Spielabschnitt gehörte ganz klar den Irish Moose: drei unbeantwortete Treffer waren die Folge und man war wieder voll im Spiel. Ein Time-Out der 95ers sollte wieder den Schwung der Gäste unterbinden und wieder Ruhe ins eigene Spiel bringen. Der Plan ging perfekt auf. Durch die Undiszipliniertheit der Linzer und den daraus folgenden Power-Play-Chancen schafften es die Vienna 95ers den Vorsprung wieder auszubauen. Spielstand nach 40 gespielten Minuten: 10:4 für Wien!

 

Sechs Tore Vorsprung, 20 Minuten noch zu spielen – die Fans der Vienna 95ers waren guter Laune und sehnten sich dem Schlusspfiff. Die 95ers versuchten weiterhin ihr Spiel nicht zu verändern und den Linzer Schlussmann Lorenz Hirn mit Schüssen einzudecken. Zehn Sekunden nach Wiederanpfiff der nächste Treffer der Wiener, kurz darauf das nächste Tor. Nun wurde auf Seiten der Vienna 95ers die Defensive verstärkt um den letzten Anstrum der Linzer abzuwehren. Die Linzer schafften im letzten Drittel nun einige Treffer nacheinander zu erzielen. Gegen Ende des Schlussdrittels gelang den 95ers jedoch wieder ein „Break“ und man kam fast im Minutentakt zu weiteren Treffern. Letzten Endes schafften die Vienna 95ers 18:9 Sieg nach perfektem Spielverlauf und einer fast perfekten Chancenauswertung.

 

Damit sind die Vienna 95ers nach 1999 und 2003 erneut österreichischer Staatsmeister. Ein toller Abschluss für den gesamten Verein, feuerte man heuer doch das 20-jährige Jubiläum.

 

 


 

 

NLINESKATERHOCKEY Landesmeisterschaft Salzburg 2015


Am Sonntag, 04.Oktober fand der letzte Herren-Bewerb in Salzburg dieser Saison statt,

wo sich vier Teams einer Hin-u.Rückrunde stellten. Das bedeutet jeweils 6 Spiele, zum verschnaufen keine Zeit.

In durchaus spannenden Games holte sich das Bundesligateam der Vipers zum dritten Mal in Folge ungeschlagen den Landesmeistertitel.

Die Silbermedaille ging an die Eighties, die heuer in der 2.Bundesliga bis ins Finale kamen.
Bronze geht an den Landesligisten Asphaltkröten, knapp (1Punkt) vor der zweiten Mannschaft der Vipers, die ebenso in der Sbg. Landesliga spielen. Erfreulich war hier, dass die Vipers im zweiten Team 3 Nachwuchsspieler der U16 einsetzten.

 

 


 

 

Vienna 95ers I gewinnen erstes Finalspiel!

Samstagabend fand das erste Finalspiel der ersten Bundesliga zwischen den Vienna 95ers I und den Irish Moose Linz in der Hopsagasse statt. In einem sehr ansehnlichen Spiel konnten sich die Hausherren mit 14:11 durchsetzen.

 

Den besseren Start erwischten eindeutig die Gäste aus Linz. Bereits nach wenigen Sekunden konnten sie über den ersten Torerfolg jubeln. Eine Minute später erhöhten sie die Führung sogar auf 2:0. Danach kamen die Vienna 95ers besser ins Spiel und es entwickelte sich eine offene Partie mit Torchancen auf beiden Seiten. Nun folgte die beste Phase der Vienna 95ers: in rund zwei Minuten konnte man 4 Treffer erzielen und war somit endgültig im Finale angekommen. Ein weiterer Treffer zum 4:3 bedeutete eine knappe Führung für die Brigittenauer zur ersten Pause.

Das zweite Drittel gehörte klar den Vienna 95ers. In diesem schnell geführten Duell konnte man stets gefährliche Aktionen auf das Tor der Linzer vollziehen und das Mitteldrittel mit 4:1 gewinnen.

Eine 4 Tore Führung klingt nach einem komfortablen Polster. Nicht im Inline-Skaterhockey. Man weiß bestens über die Qualitäten der Linzer Mannschaft bescheid und so war auch im Schlussabschnitt ein konzentriertes Vorgehen notwendig um dieses erste Spiel auch als Sieger beenden zu können. Im torreichsten Drittel in diesem Spiel schenkten sich beide Teams wenig und die Zuseher bekamen sehenswerte Offensivaktionen zu sehen. Immer wenn die Gäste ein Tor schossen und die Führung verkürzten, schafften es die Vienna 95ers nachzulegen und die passende Antwort zu liefern. Das letzte Drittel ging mit 7:6 an Linz, letzten Endes gewannen die Vienna 95ers das erste Finalspiel mit 14:11.

Am Sonntag kommt es in Linz zum zweiten Spiel. Können die Irish Moose in der Serie ausgleichen oder schaffen die 95ers den zweiten Sieg und krönen sich damit zum Meister?

 


 

 
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