2. Bundesliga: Wiener Neustadt im Finale, Stockerau erzwingt Spiel Drei

Am Samstag gingen die Halbfinalserien der 2. Bundesliga in die zweite Runde. Die Mad Dogs Wiener Neustadt beendeten dabei die Saison der Shadows Amstetten. Grunddurchgangssieger Stockerau verlängerte seine Saison mit einem Erfolg über Lunatic Hockey Wien.

Nißner-Festspiele besiegeln Amstettener Saisonaus

In Amstetten musste der Gastgeber gewinnen, um ein drittes Spiel zu erzwingen. Von Anfang an machte aber Wiener Neustadt das Spiel und ging bereits nach 51 Sekunden in Person von Benjamin Nißner in Führung. Kurz später musste sich Shadows-Torwart Peter Dorfmayr zwei weitere Male geschlagen geben.

2. Bundesliga: Wiener Neustadt im Finale, Stockerau erzwingt Spiel DreiDie Shadows steckten aber nicht auf und hielten dagegen. Das Tor von Spielertrainer Philip Fehringer startete die Aufholjagd, die schlussendlich mit zwei Toren von Bastian Fehringer und Matti Savolainen den 3:3-Ausgleich brachte. Anschließend lies Marvin Alfanz, der Torwart der Mad Dogs, die nun hochmotivierten Mostviertler des Öfteren verzweifeln. So waren es die Wiener Neustädter, die durch Horst Reithofer und Martin Woschitz die 5:3 Pausenführung erzielten.

Amstetten startete auch in das zweite Drittel denkbar schlecht, was quasi schon die Partie entschied. Nach 1:30 Minuten im zweiten Drittel hatten die Mad Dogs sieben Tore im Haben. Danach kamen die Nißner-Festspiele mit 4 Treffern in Serie. Der EBEL-Stürmer der Vienna Capitals, der Österreich auch bei der letzten U20-Eishockey-WM vertrat, zeigte eindrucksvoll auch auf dem Asphalt seine Spielstärke.

Trotz der Niederlage war es aber eine positive Saison für den Aufsteiger aus Amstetten: „Es war zwar eine bittere Niederlage, aber man merkte den Jungs an, dass sie endlich eine Pause brauchen, da die meisten direkt nach dem Winter vom Eis auf den Asphalt umgestiegen sind! Diese verdiente Pause können sie jetzt genießen. Die Saisonbilanz ist ja mit dem Erreichen des Play-Offs und dem NÖ Landesmeistertitel hervorragend. Ich gratuliere dieser tollen Mannschaft“, so ein schlussendlich zufriedener Sektionsleiter Bernhard Brandstetter.

Schlussphase bringt Stockerau Spiel Drei

Grunddurchgangsieger Stockerau verlor vor dem Start der Playoffs nur zwei von 15 Meisterschaftsspielen. Im ersten Halbfinale wurden sie dann von Lunatic Wien überrascht und mussten sich mit 11:5 geschlagen geben. Somit waren die Swinging Monkeys gewarnt und wurden ihrem Favoritenstatus in Spiel Zwei auch gerecht. In einem heiß umkämpften Spiel konnten sie die Lunatics in der Schlussphase bändigen und gewannen letztendlich knapp mit 13:11.

Damit muss der zweite Finalist in einem alles-entscheidenden Spiel Drei ermittelt werden, welches bereits am kommenden Wochenende in Stockerau stattfinden wird.

2. Bundesliga, Playoff Halbfinale Spiel 2, 17.06.2016:
Shadows Amstetten – Mad Dogs Wr. Neustadt 5:16 (3:5;1:5;1:6)
Endstand in der Serie: 0:2

Swinging Monkeys Stockerau – Lunatic Hockey Wien 13:11
Stand in der Serie: 1:1