Bundesliga: Lunatics buchen frühzeitig das Halbfinal-Ticket, Linz wahrt Chance auf Platz Drei

Bundesliga: Lunatics buchen frühzeitig das Halbfinal-Ticket, Linz wahrt Chance auf Platz DreiZwei richtungsweisende Spiele fanden vergangenes Wochenende in der Bundesliga im Inline-Skaterhockey statt. Die Lunatics Wien gewannen gegen Union Red Dragons Altenberg das Duell um den zweiten Tabellenplatz. Die Irish Moose Linz bezwangen die Mad Dogs Wiener Neustadt und machen damit das Rennen um Platz Drei spannend.

Linzer Blitzstart ebnet Weg zum Sieg

In Linz standen sich am Samstagabend die Tabellennachbarn Irish Moose Linz und Mad Dogs Wiener Neustadt gegenüber. Die Hausherren starteten furios in die Partie. Nach nicht einmal fünf Minuten hatten sich die Elche bereits eine 4:0 Führung erspielt. Die Gäste aus Niederösterreich nahmen daraufhin ein Time-Out. Die Mad Dogs fanden Schritt für Schritt wieder zu ihrem Spiel und verkürzten noch im ersten Drittel auf 4:2.

Die Irish Moose mussten im Mittelabschnitt fünf Minuten lang mit einem Mann weniger agieren. Die Die junge Mannschaft der Wiener Neustädter nutzte dies eiskalt aus und schaffte in dieser Überzahl-Situation den Ausgleich zum 5:5. Die Linzer hatten aber erneut eine Antwort parat. Mit einem Stand von 7:6 für Linz ging es in letzte Drittel. In diesem avancierte der Linzer Topscorer Patrick Gaffal mit drei Toren zum Matchwinner. Die Irish Moose gewannen schlussendlich mit 11:9. Damit klettern die Oberösterreicher auf den vierten Tabellenplatz und können aus eigener Kraft sogar noch einen weitern Platz gutmachen.

Wiener Offensiv-Abteilung bleibt eiskalt

Bundesliga: Lunatics buchen frühzeitig das Halbfinal-Ticket, Linz wahrt Chance auf Platz DreiAuf der Wiener Schmelz fand die Vorentscheidung um den zweiten Tabellenplatz, gleichbedeutend mit einem Direkt-Ticket für das Staatsmeisterschafts-Halbfinale, statt. Lunatic Hockey Wien empfing die Union Red Dragons Altenberg. Die Gäste legten einen Start nach Maß hin. Mathias Pierron lenkte in der dritten Spielminute den Ball zur 0:1-Führung für Altenberg ein. Die Lunatics nutzten im weiteren Verlauf zwei Ungereimtheiten der Altenberger Hintermannschaft eiskalt aus und drehten die Begegnung noch vor der ersten Drittelsirene zu ihren Gunsten. Ein aufregender erster Abschnitt, in dem die Torleute Jiri Aberle und Nicole Arnberger des Öfteren ihr Können unter Beweis stellten, endete mit einer 2:1-Führung für den amtierenden Vize-Meister.

In der 24. Spielminute nutzte Stefan Neumeier einen Abspielfehler der Red Dragons aus und erhöhte auf 3:1. Zehn Spielminuten später schloss Altenbergs Alexander Quendler eine sehenswerte Einzelaktion mit einem satten Handgelenkschuss ab. Mit diesem knappen Zwischenstand von 3:2 für die Lunatics Wien ging es in die finalen zwanzig Minuten.

Die Lunatics brauchten nicht lange, um ihre Führung erneut auszubauen. Alexander Reiter versenkte, nach herrlicher Vorgabe von Adrian Prochazka, die Kugel nach nur 12 Sekunden im Tor. Die Red Dragons gaben aber nicht auf: Mickael Pierron verkürzte in der 44. Spielminute, ehe 53 Sekunden später Raphael Lang im Powerplay zum 4:4 ausglich. Dann wiederholte sich ein in diesem Spiel schon einige Male gesehene Szene: Altenberg agierte in der Defensive etwas zu fahrlässig und die Lunatics ließen ihre Kaltschnäuzigkeit aufblitzen. Alexander Reiter komplettierte in der 46. Spielminute mit einem satten Handgelenkschuss zum 5:4-Führungstreffer seinen Hattrick. Die Red Dragons warfen nochmal alles nach vorne. In den Schlussminuten agierten sie, aufgrund einer Strafe, sogar mit fünf gegen drei Feldspielern. 30 Sekunden vor Ende hatte Dragons-Topscorer Michael Adams den Ausgleich auf der Schaufel. Nach einem Querpass schien das Tor verlassen, doch Lunatics-Goalie Jiri Aberle warf sich in den Schuss und schaffte es noch irgendwie den Ball von der Linie zu kratzen. Die Wiener trafen im Gegenzug ins leere Tor und feierten einen wichtigen 6:4-Sieg.

Alles offen im Kampf um die Plätze Drei bis Sechs

Die Lunatics Wien sicherten sich mit dem Sieg eine Top-Zwei-Platzierung. Sie werden damit beim Staatsmeisterschafts-Finalturnier (7. und 8. September in Stegersbach) vom Halbfinale starten. Weitere Entscheidung um die beste Ausgangslage fürs Finalturnier fallen bereits kommendes Wochenende: Am Samstag (18 Uhr) kämpfen in Linz die Irish Moose und die Union Red Dragons Altenberg um Platz Drei. Die Dark Vipers Salzburg stehen im Doppeleinsatz. Am Samstag (16 Uhr) gastieren sie bei Tabellenführer Tigers Stegersbach, ehe die Giftschlangen am Sonntag (10 Uhr) bei Tabellennachbar Mad Dogs Wiener Neustadt einkehren.

Ergebnisse Skaterhockey-Bundesliga:

Samstag, 10.08.2019: IHC Irish Moose Linz Linz vs. HC Mad Dogs Wiener Neustadt 11:9 (4:2; 3:4; 4:3)
Tore: Gaffal (4), Ecker (3), Placek, Pichler, Kargl, Korner bzw. Gumbinger (2), Brenneis, Waldherr, Berger, Kirsteuer, Holper (2), Koglbauer

Sonntag, 11.08.2019: Lunatic Hockey Team Wien vs. Union Red Dragons Altenberg 6:4 (2:1; 1:1; 3:2)
Tore: Reiter (3), Szodlowski, Neumeier, Kocian bzw. Pierron Mi., Pierron Ma., Quendler, Lang

Nächste Bundesliga-Spiele:
Samstag, 17.08.2019: Tigers Stegersbach vs. Dark Vipers Salzburg (16 Uhr)
Samstag, 17.08.2019: IHC Irish Moose Linz vs. Union Red Dragons Altenberg (18 Uhr)
Sonntag, 18.08.2019: HC Mad Dogs Wiener Neustadt vs. Dark Vipers Salzburg (10 Uhr)

Aktuelle Tabelle der Inline-Skaterhockey Bundesliga (Spiele/Punkte)

1. ISV Tigers Stegersbach //21
2. Lunatic Hockey Wien 9/18
3. Union Red Dragons Altenberg 9/12
4. IHC Irish Moose Linz 8/9
5. Dark Vipers Salzburg 7/6
6. HC Mad Dogs Wiener Neustadt 8/6

 

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