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Lunatic Wien gewinnt das Spitzenspiel gegen Stegersbach, Irish Moose und Altenberg bleiben in oberer Tabellenhälfte

Lunatic Wien gewinnt das Spitzenspiel gegen Stegersbach, Irish Moose und Altenberg bleiben in oberer TabellenhälfteAm Samstag standen alle acht Bundesliga-Mannschaften im Einsatz. Lunatic Hockey Wien verteidigte mit einem Sieg im Spitzenspiel gegen Verfolger Tigers Stegersbach die Tabellenführung. Wichtige Punkte sammelten auch die Red Dragons Altenberg, Irish Moose Linz und Swinging Monkeys Stockerau.

Lunatics-Offensivpower überrennt auch Stegersbach

Im Topspiel zwischen Lunatic Wien und den Tigers Stegersbach ging es um die Tabellenführung. Die Gastgeber legten einen fulminanten Start hin. Richard Schlögl traf bereits in der siebten Minute im Powerplay zur Führung. Der letztjährige Zweitliga-Meister zeigte sich hocheffizient und stellte binnen vier Minuten auf 4:0. Mit diesem überraschend klaren Zwischenstand gingen die Teams auch in die erste Drittelpause.

Lunatic Wien gewinnt das Spitzenspiel gegen Stegersbach, Irish Moose und Altenberg bleiben in oberer TabellenhälfteZu Beginn des Mittelabschnitts zeigte der amtierende Staatsmeister aus Stegersbach seine Krallen. Durch Tore von Andreas Freiberger, Mathias Guger, Pavel Scepka und Rupert Strohmeier gelang Stegersbach der 4:4-Ausgleich. Die Lunatics mussten einen Weg zurück in die Partie finden und nahmen ein Timeout. Mit Erfolg! Nach fast zehn torlosen Minuten traf Richard Schlögl in der 37. Minute zur Wiener 5:4-Führung. Nur 11 Sekunden später setzte Markus Szydlowski einen weiteren Treffer drauf. Die Wiener gingen damit mit einer 6:4-Führung in die letzte Drittelpause.

Im Schlussabschnitt setzte Stegersbach alles nach vorne, verzweifelte aber an Lunatics-Schlussmann Jiri Aberle. Seine Vorderleute dankten es ihm mit dem Treffer zum 7:4. Der Stegersbacher Defensive war nun endgültig durchbrochen. Die Lunatics erhöhten noch auf 10:4 und verteidigten damit in beeindruckender Manier den ersten Tabellenplatz.

Red Dragons bleiben im Rennen um die Top Zwei

Lunatic Wien gewinnt das Spitzenspiel gegen Stegersbach, Irish Moose und Altenberg bleiben in oberer TabellenhälfteEin ebenso mit Spannung erwartetes Duell war jenes zwischen den Red Dragons Altenberg und Dark Vipers Salzburg. Auf dem Spiel stand ein Platz in der oberen Tabellenhälfte. Im ersten Abschnitt dominierte hitzebedingt auf beiden Seiten der Kampfgeist und feine Aktionen waren Mangelware.

Beide Teams starteten mit jeweils zwei Toren auf der Anzeigetafel in das Mitteldrittel, welches spielerisch einiges mehr zu bieten hatte. Nils Schmidt netzte in der 23. Minute zur 3:2-Führung für Altenberg ein. Die Dark Vipers antworten in Person von Kapitän Philipp Konradsheim, welcher mit drei Toren binnen drei Minuten den Gästen eine 3:5-Führung schenkte. Die Red Dragons konnten sich aber in die Partie zurück arbeiten. Torfrau Nicole Arnberger hielt die Roten Drachen im Spiel, während Felix Dellinger und Alexander Quendler noch vor der Halbzeitpause zum 5:5-Ausgleich trafen.

Der Sieger musste damit im Schlussabschnitt gefunden werden. Altenberg zeigte sich nun von seiner besten Seite und zog auf 8:5 davon. Roland Schiller machte es mit dem Treffer zum 8:6 wieder spannend, doch sorgten drei Altenberger Treffer in der Schlussminute für den 11:6-Endstand.

Irish Moose gewinnen Stadtderby, Stockerau revanchiert sich bei Wiener Neustadt

Auch die Irish Moose konnten mit einem Sieg die Chancen auf die direkte Halbfinal-Qualifikation am Leben erhalten. Im Derby gegen Bundesliga-Debütant Kapazunder Linz setzte sich der dreifache Staatsmeister klar mit 27:6 durch.

Skaterhockey gespielt wurde auch in Stockerau, wo die Swinging Monkeys auf die Mannschaft aus Wiener Neustadt trafen. Sieben Tage zuvor gelang gelang den Mad Dogs Wiener Neustadt zu Hause gegen Stockerau der erste Saisonsieg. Im Rückspiel waren die Neustädter auch nahe an einer Wiederholung dran. Nach 48 Minuten führten die Mad Dogs mit 6:9. Die Gastgeber konnten das Spiel aber noch zu ihren Gunsten drehen und eine Verlängerung erzwingen. Dort schenkte Christoph Dolecek den Stockerauern den Zusatzpunkt. Die Swinging Monkeys haben nun mit vier Punkten Abstand auf Verfolger Wiener Neustadt das sechste und letzte Playoff-Ticket inne.

Rückspiele steigen bereits am Samstag

Am kommenden Wochenende stehen drei Spiele an. In allen Partien wird es dabei die Chance zur Revanche geben, denn alle drei sind Rückspiele vom vergangenen Wochenende. Titelverteidiger Tigers Stegersbach trifft zu Hause auf Tabellenführer Lunatic Hockey Wien, während die Red Dragons Altenberg nach Salzburg reisen. In Oberösterreich steigt das zweite Linzer Derby der Saison.

Ergebnisse Bundesliga

Samstag, 24. Juni:

Swinging Monkeys Stockerau - HC Mad Dogs Wiener Neustadt 10:9 n.V. (2:4, 3:2; 4:3; 1:0)
Union Red Dragons Altenberg - Dark Vipers Salzburg 11:6 (2:2; 3:3; 6:1)
IHC Irish Moose Linz - Kapazunder Hockey Linz 27:6 (7:1; 10:1; 10:4)
Lunatic Hockey Wien - Tigers Stegersbach 10:4 (4:0; 2:4; 4:0)

Nächste Spiele:

Samstag, 1. Juli:

Dark Vipers Salzburg vs. Union Red Dragons Altenberg (16 Uhr)
Kapazunder Hockey Linz vs. IHC Irish Moose Linz (16 Uhr)
Tigers Stegersbach vs. Lunatic Hockey Wien (18 Uhr)

 

Playoff-Kampf wieder offen - Mad Dogs Wiener Neustadt schreiben gegen Swinging Monkeys Stockerau an

Mad Dogs Wiener NeustadtIm einzigen Bundesliga-Spiel des vergangenen Wochenendes erspielten sich die Mad Dogs Wiener Neustadt ihren ersten Saisonsieg. Die Neustädter bezwangen die Swinging Monkeys Stockerau mit 13:7.

Der Saisonstart war den Mad Dogs Wiener Neustadt deutlich misslungen. Mit fünf Niederlagen aus ebenso vielen Spielen im Gepäck traten die Niederösterreicher auf die Swinging Monkeys Stockerau. Stockerau konnte indessen zwei seiner fünf Spiele für sich entscheiden.

Die Mannschaften schenkten sich von der ersten Minute an nichts. Die Mad Dogs konnten durch Tore von Horst Reithofer und Lukas Gumbinger zwei Mal die Führung an sich reißen. Stockerau ließ sich aber nicht unterkriegen und erklang noch vor der Drittelsirene die 2:3-Führung.

Mad Dogs schießen sich Frust von der Seele

Im Mittelabschnitt erkämpften sich die Mad Dogs die Führung. Durch zwei schnelle Tore in den Anfangsminuten stellten die Wiener Neustädter auf 4:3. Benjamin Nissner nutze in der 37. Minute das erste Powerplay der Partie aus und stellte auf 5:3. Christoph Dolecek konnte zwei Minuten später auf ein Tor verkürzen, doch wehrte die Freude der Neustädter nicht lange. 11 Sekunden vor Drittelende netzte Philipp Holper auf Zugabe von Nissner zum 6:4-Pausenstand für Wiener Neustadt ein.

Mad Dogs Wiener NeustadtStockeraus Dolecek komplettierte nach 16 gespielten Sekunden im Schlussabschnitt seinen Hattrick und machte es mit dem Treffer zum 6:5 wieder spannend. Die Neustädter wollten sich ihren ersten Saisonsieg aber nicht mehr nehmen lassen und drehten groß auf. Binnen fünf Minuten stellten die Mad Dogs auf 9:5. Stockerau fand keine Antwort mehr und die Mad Dogs schossen sich den Frust von der Seele. Wiener Neustadt gewann die Partie schlussendlich klar mit 13:7.

Playoff-Kampf wieder offen

Es war der erste Sieg in der laufenden Saison für die Mad Dogs Wiener Neustadt, welche damit mit Kapazunder Linz auf den siebten Tabellenplatz gleichziehen. Die Mad Dogs haben sind nun auch nur mehr zwei Punkte vom sechsten und letzten Playoff-Platz entfernt, den aktuell Stockerau mit fünf Zählern innehat.

Hochkarätiges Wochenende steht bevor

Weiter geht es in der Bundesliga bereits am kommenden Wochenende, wenn am Samstag alle acht Teams im Einsatz stehen werden. In Stockerau kommt es dabei gleich zum Rückspiel zwischen den Swinging Monkeys und Wiener Neustadt. In Niederösterreicher spielen zeitgleich die Red Dragons Altenberg und die Dark Vipers Salzburg um den dritten Tabellenplatz, währen es in Linz zum Stadtderby zwischen Kapazunder und Irish Moose kommt. Das Topspiel der Runde steigt aber in Wien, wo Tabellenführer Lunatic Hockey auf Verfolger und Titelverteidiger Tigers Stegersbach trifft.

Ergebnisse Bundesliga

Sonntag, 18. Juni:

HC Mad Dogs Wiener Neustadt – Swinging Monkeys Stockerau 13:7 (2:3; 4:1; 7:3)

Nächstes Spiel:

Samstag, 24. Juni:
Swinging Monkeys Stockerau vs. HC Mad Dogs Wiener Neustadt (16 Uhr)
Red Dragons Altenberg vs. Dark Vipers Salzburg (16 Uhr)
IHC Irish Moose Linz vs. ASKÖ Kapazunder Hockey Linz (16 Uhr)
Lunatic Hockey Wien vs. Tigers Stegersbach (18 Uhr)

 

Lunatics bleiben an der Spitze, Stegersbach und Irish Moose Linz bleiben auf den Fersen

Lunatics bleiben an der Spitze, Stegersbach und Irish Moose Linz bleiben auf den FersenAm vergangenen Wochenende waren alle acht Bundesliga-Teams im Einsatz. Lunatic Hockey Wien verteidigte die Tabellenführung, Wichtige Punkte einfahren konnte auch Stegersbach, Salzburg und Irish Moose Linz .

Dark Vipers holen nach Startschwierigkeiten Kantersieg in Linz

Den Anfang in das spielreiche Bundesliga-Wochenende machte am Samstag die Begegnung Kapazunder Linz vs. Dark Vipers Salzburg. Der Neuling aus Linz zeigte dabei von Anfang an sich gegen den Vize-Meister nicht verstecken zu wollen. Ein Doppelpack von Dominik Lindner und ein Treffer von Niklas Mayrhauser brachte Kapzunder Linz in der Startphase mit 3:0 in Führung. Die Dark Vipers, bei denen der 20-jährige Torwart Georg Michael Berger sein Bundesliga-Debut gab, ließen sich aber nicht beirren. Salzburg konnte sich noch im ersten Spielabschnitt in die Partie zurück kämpfen. Nach drei schnellen Treffern netzte Thomas Schartner in der 17. Minute zur 3:4-Führung für Salzburg ein.

Die Hausherren kämpften auch im zweiten Drittel tapfer weiter, doch untermauerten die Dark Vipers Salzburg ihre Favoritenrolle. Mit 8:12 gingen die Mannschaften in die letzte Drittelpause. Salzburg ließ im Schlussabschnitt keine Zweifel aufkommen und gewann die Partie klar mit 12:21.

Lunatics bleiben an der Spitze, Stegersbach und Irish Moose Linz bleiben auf den FersenLunatics lassen Mad Dogs keine Chance

Tabellenführer Lunatic Hockey Team Wien war bei Tabellenschlusslicht HC Mad Dogs Wiener Neustadt zu Gast. Die Neustädter überzeugten beim Cup der Cupsieger und wollten das Momentum mit in die Bundesliga-Saison bringen. Dem machten die Lunatics allerdings bereits im ersten Drittel einen Strich durch die Rechnung. Bereits in der 15. Minute führten die Wiener mit 0:3. Ein Treffer von Benjamin Nissner, sowie ein Powerplay-Tor von Horst Reithofer, ließen die Mad Dogs in der 25. Minute auf 2:3 herankommen.

Die Lunatics sorgten allerdings noch im Mittelabschnitt für die Vorentscheidung. Richard Schlögl, mit 13 Treffern der gefährlichste Schütze der bisherigen Bundesliga-Saison, komplettierte seinen Hattrick und führte die Wiener zu einem 2:7-Zwischenstand. Die Offensiv-Abteilung der Lunatics wirbelte auch im dritten Abschnitt fröhlich weiter und holte sich einen klaren 3:13-Sieg. Neben Schlögl (5 Tore) konnten auch Markus Szydlowski und Adrian Prochazka einen Hattrick verbuchen.

Irish Moose Linz holen wichtige Punkte in Altenberg

In Niederösterreich kam es zum wichtigen Duell zwischen den Red Dragons Altenberg und Irish Moose Linz. Die Gäste überraschten die Roten Drachen in der Anfangsphase und waren nach 12 Minuten bereits mit 0:4 in Front. Altenberg erarbeitete sich zwar noch im ersten Abschnitt in die Partie zurück und verkürzte auf 4:6. Die Hausherren kämpften sich im Verlauf des Spiels immer wieder auf ein Tor heran, doch fanden die Irish Moose mit ihrer effizienten Spielweise stets eine rasche Antwort. Linz verteidigte die Führung geschickt und gewann, angeführt von eine Fünferpack von Fabian Ecker, schlussendlich mit 10:13.

Stegersbach reiht sich als erster Verfolger ein

Den Abschluss des Wochenendes machte die Begegnung zwischen den Swinging Monkeys Stockerau und Tigers Stegersbach. Der Meister aus dem Burgendland hatte Schwierigkeiten in die Partie zu finden. Alban Schuller und Rudolf Gradingen besorgten trotzdem im ersten Drittel die erwartungsgemäße Stegersbacher Führung. Pavel Scepka und Rudolf Gradinger stellten im Mittelabschnitt auf 0:4. Stockerau versuchte sich zurück zu kämpfen, doch ließ sich der Titelverteidiger nicht vom Weg abbringen. Die Tigers gewannen die Begegnung klar mit 3:9 und bleiben damit erster Verfolger von Tabellenführer Lunatic Hockey Wien.

Am kommenden Wochenende findet nur eine Begegnung statt. In Wiener Neustadt duellieren sich die Mad Dogs und die Swinging Monkeys Stockerau.

Ergebnisse Bundesliga

Samstag, 10. Juni:

ASKÖ Hockey Kapazunder Linz - Dark Vipers Salzburg 12:21 (3:4; 5:8; 4:9)
HC Mad Dogs Wiener Neustadt - Lunatic Hockey Team Wien 3:13 (1:3; 1:4; 1:6)

Sonntag, 11. Juni:

Union Red Dragons Altenberg - IHC Irish Moose Linz 10:13 (4:6; 4:4; 2:3)
Swinging Monkeys Stockerau - Tigers Stegersbach 3:9 (0:2; 1:2; 2:5)

Nächstes Spiel:

Sonntag, 18. Juni:
HC Mad Dogs Wiener Neustadt vs. Swinging Monkeys Stockerau (16 Uhr)

 

U13 Europapokal: Mad Dogs Wiener Neustadt schaffen Einzug ins Viertelfinale

U13 Europapokal: Mad Dogs Wiener Neustadt schaffen Einzug ins ViertelfinaleAm vergangenen Wochenende fand in Bissendorf (Deutschland) der U13 European Cup statt. Aus Österreich nahmen die Mad Dogs Wiener Neustadt teil und zogen sogar in die Runde der besten Acht ein.

Der Europapokal der Kategorie U13 ist das internationale Turnier mit der größten Anzahl an teilnehmenden Nationen. Mit Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien, Dänemark, Russland und Israel waren beim Turnier vergangenes Wochenende in Bissendorf gleich sieben Nationen vertreten. Mittendrin statt nur dabei war als österreichischer Vertreter auch der HC Mad Dogs Wiener Neustadt.

Die Mad Dogs kämpften in der am Samstag ausgetragenen Gruppenphase tapfer, mussten sich jedoch in allen vier Spielen recht klar geschlagen geben. Der Viertelfinal-Zug war allerdings damit noch nicht abgefahren. Am Sonntag Vormittag traf Wiener Neustadt auf den Schweizer Verein SHC Courroux Wolfies. Nach dem frühen Führungstreffer der Eidgenossen glich Jonas Müller in der 11. Minute zum 1:1 aus. In einer spannenden Partie musste der Sieger in der Overtime ermittelt werden. Dort gelang Marius Gebhardt der "Sudden Death"-Treffer und die Mad Dogs Wiener Neustadt standen damit Viertelfinale.

In den weiteren Spielen gab der aktuelle Tabellenführer der österreichischen U13-Meisterschaft weiterhin sein Bestes, konnte aber keinen weiteren Sieg mehr einfahren. Mit dem achten Platz im Endklassement ist den Mad Dogs aber trotzdem eine beachtliche Leistung gelungen.

Den U13 Europapokal sicherte sich die russiche Mannschaft Leader 1420 Moskau mit einem Finalsieg über SHC Rossemaison (Schweiz). Bronze ging an die Zoran Falcons aus Israel, welche im „kleinen Finale“ Gastgeber Bissendorfer Panther bezwangen.

IISHF European Cup U13 in Bissendorf (Deutschland):

Gruppenphase am Samstag, 10. Juni 2017:

HC Mad Dogs Wiener Neustadt – Odense Ishockey 0:6
Crefelder SC – HC Mad Dogs Wiener Neustadt 4:0
SHC Rossemaison - HC Mad Dogs Wiener Neustadt 4:0
HC Mad Dogs Wiener Neustadt – Bissendorfer Panther 0:5

Platzierungsspiele am Sonntag, 11. Juni 2017:
SHC Courroux Wolfies - HC Mad Dogs Wiener Neustadt 1:2 n.V.
SHC Rossemaison - HC Mad Dogs Wiener Neustadt 7:0
Crash Eagles Kaarst – HC Mad Dogs Wiener Neustadt 3:0
HC Mad Dogs Wiener Neustadt – Odense Ishockey 1:7

Endstand:

1. Leader 1420 Moskau (RUS)
2. SHC Rossemaison (SUI)
3. Zoran Falcons (ISR)
4. Bissendorfer Panther (GER)
5. Crefelder SC (GER)
6. Crash Eagles Kaarst (GER)
7. Odense Ishockey (DEN)
8. HC Mad Dogs Wiener Neustadt (AUT)
9. SHC Courroux Wolfies (SUI)
10. Chelmsford Hylanders (GBR)

 

European Cup Winners Cup: Mad Dogs Wr. Neustadt und Red Dragons Altenberg verkaufen ihre Haut teuer

Mad Dogs Wiener Neustadt und Red Dragons Altenberg verkaufen ihre Haut beim European Cup Winners Cup teuerAm vergangenen Wochenende fand in Tilburg (Niederlande) der European Cup Winners Cup teil. Aus Österreich nahmen die Mad Dogs Wiener Neustadt und Union Red Dragons Altenberg teil. Beide zeigten gute Leistungen und die Neustädter schafften sogar den Einzug in die Top-Sechs.

Mad Dogs erkämpfen sich zwei Punkte im Grunddurchgang

Die Mad Dogs Wiener Neustadt starteten am Samstag um 8 Uhr morgens gegen den dänischen Vertreter Gentofte Ravens 1 in das Turnier. Die Wiener Neustädter mussten zwar den ersten Gegentreffer hinnehmen, doch netzte Kapitän Philip Holper fünf Minuten vor Spielende zum verdienten 1:1-Endstand ein. Im zweiten Spiel hielten die Mad Dogs gegen den SHC Buix (Schweiz) auch lange mit, mussten sich letztendlich aber klar mit 1:4 geschlagen geben.

Im dritten Spiel trafen die Neustädter auf den Gastgeber, die Tilburg Capitals. In einer intensiven Partie gingen die Holländer bereits nach 20 Sekunden in Führung. Hopler und Horst Reithofer drehten noch vor der Halbzeitpause die Begegnung, doch sollte Tilburg durch zwei schnelle Treffer erneut den Ein-Tore-Vorsprung an sich reißen können. Die Mad Dogs gaben sich nicht geschlagen und wurden belohnt: 15 Sekunden vor Spielende traf Benjamin Nißner zum 3:3-Ausgleichstreffer und sicherte den Wiener Neustädtern einen weiteren Punkt.

Abschließend traf Wiener Neustadt, welche hoffen durch den Europapokal auch in der Bundesliga in Schwung zu kommen, auf das Maß aller Dinge im Inline-Skaterhockey. Gegen den Deutschen Meister Rockets Essen mussten sich die Mad Dogs zwar klar mit 1:9 geschlagen geben, konnten jedoch auch einiges an Erfahrung für die weiteren Turnierverlauf sammeln. Mit zwei Punkten beendeten die Mad Dogs Wiener Neustadt die Vorrunde auf dem vierten Platz.

Mad Dogs Wiener Neustadt und Red Dragons Altenberg verkaufen ihre Haut beim European Cup Winners Cup teuerRed Dragons Altenberg mit überzeugendem Turnierstart

Genauso wie die Mad Dogs ließen auch die die Red Dragons Altenberg im ersten Spiel aufhorchen. Gegen den deutschen Erstligisten Kassel Wizards spielten die Niederösterreicher eine disziplinierte Partie und gingen nach sieben Minuten in Person von Christoph Benesch in Führung. Kassel konnte jedoch noch vor der Halbzeitsirene zum 1:1 ausgleichen. Dieser Spielstand sollte sich auch nicht mehr ändern und Altenberg für eine kleine Überraschung sorgen. In den Schlussmomenten der Partie hatte Felix Dellinger sogar den Siegestreffer auf der Schaufel, doch rutschte der Ball zwischen die Hosenträger des Goalies knapp am Tor vorbei.

Auch im zweiten Spiel gegen die Utrecht Disaster zeigte sich die junge Altenberger Mannschaft von ihrer besten Seite. In einer knappen Partie gerieten die Österreicher zwar wieder in Rückstand, doch traf Simon Hochauer knapp zwei Minuten später zum 1:1. Thomas Ortner netzte im Powerplay einen von der Bande zurückspringenden Ball zur 2:1-Führung ein. Die Drachen konnten das Ergebnis im zweiten Abschnitt über die Zeit bringen und den ersten österreichischen Sieg in Tilburg einfahren.

In den Nachmittagspartien sollte es für die Red Dragons Altenberg aber nicht mehr nach Wunsch verlaufen. Nach einer klaren 0:4-Niederlage gegen den Schweizer Verein Rothrist kam es gegen den HC Merdingen, den aktuellen Tabellenführer der zweiten Deutschen Bundesliga, zum Entscheidungsspiel um die direkte Viertelfinal-Qualifikation. Im ersten Abschnitt sah es auch ganz nach einem Altenberger Sieg aus. Die Drachen gingen durch einen Treffer von Christoph Benesch verdient mit einer verdienten 1:0-Führung in die Halbzeitpause. In der zweiten Spielhälfte gelang es der Mannschaft um Spielertrainer Laurin Rauter aber nicht mehr das hohe Tempo aufrecht zu erhalten. Die Panthers kontrollierten nun die Begegnung und stellten auf 1:3. 16 Sekunden vor Ende verkürzte Alexander Müllauer noch auf 2:3, doch sollte dies der Endstand bleiben. Altenberg beendete die Gruppenphase in einer äußerst ausgeglichenen Gruppe damit trotz dreier Punkte auf dem fünften Platz.

Red Dragons reicht Kampfgeist alleine nicht aus

Damit mussten beide österreichischen Vertreter in einem Entscheidungsspiel um die Top-Acht-Platzierung kämpfen. Die Red Dragons trafen dabei auf den SHC Buix. Zur Spielhälfte führten die späteren Finalisten aus der Schweiz bereits klar mit 4:1. Die Drachen gaben nicht auf, kämpften bis zur letzten Sekunde, doch fehlten der mit nur zwei Linien angereisten Mannschaft die Kräfte um einen solch hochkarätigen Gegner noch ins Schwanken zu bringen.

Im abschließenden Spiel gegen den HC Merdingen versuchten die Roten Drachen noch einmal die letzten Energiereserven herauszuholen, doch sollte die Revanche gegen die Mannschaft aus Baden-Württemberg nicht gelingen. Merdingen gewann verdient mit 4:1 und stellte Altenberg damit an das Tabellenende. Eine Endplatzierung, welche nicht die starken Leistungen der Red Dragons am ersten Turniertag widerspiegelt.

Mad Dogs mit erfolgreichem zweiten Turniertag

Mad Dogs Wiener Neustadt und Red Dragons Altenberg verkaufen ihre Haut beim European Cup Winners Cup teuerEinen besseren Tag erwischten hingegen die Mad Dogs aus Wiener Neustadt. Gegen den HC Merdingen gelang Wiener Neustadt, angeführt von einem Hattrick von Benjamin Nißner, einen 1:2-Rückstand umzudrehen und mit einem 5:2-Sieg in die Top-Acht einzuziehen

Im Viertelfinale traf Wiener Neustadt erneut auf die Übermacht aus Essen. Gegen die Rockets, welche später zum dritten Mal in Folge den Pokal in die Höhe stemmen konnten, mussten sich die Mad Dogs mit 0:7 geschlagen geben.

Die Revanche gelingen sollte dafür gegen die Tilburg Capitals: Holper (2 Tore) und Nißner (1 Tor, 1 Assist) schossen die Wiener Neustädter mit jeweils zwei Punkten zu einem 2:3-Sieg und damit ins Spiel um Platz Sechs. Dort mussten die Mad Dogs gegen den Schweizer Verein IHC Rothrist eine klare 1:5-Niederlage hinnehmen, doch beendeten die Wiener Neustädter das Turnier trotzdem auf dem hervorragenden sechsten Platz.

IISHF European Cup Winners Cup 2017 in Tilburg (Niederlande)

Gruppenphase

Gentofte Ravens  – HC Mad Dogs Wiener Neustadt 1:1 (1:1; 0:0)
HC Mad Dogs Wiener Neustadt – SHX Buix 1:4 (0:3; 1:1)
HC Mad Dogs Wiener Neustadt – Tilburg Capitals 3:3 (2:1; 1:2)
SHC Rockets Essen – HC Mad Dogs Wiener Neustadt 9:1 (4:1; 5:0)

Union Red Dragons Altenberg – TGW Kassel Wizards 1:1 (1:1; 0:0)
Utrecht Disaster – Union Red Dragons Altenberg 1:2 (1:2)
IHC Rothrist – Union Red Dragons Altenberg 4:0 (2:0; 2:0)
Union Red Dragons Altenberg – HC Merdingen 2:3 (1:0; 1:3)

Platzierungsrunde

Mad Dogs Wiener Neustadt und Red Dragons Altenberg verkaufen ihre Haut beim European Cup Winners Cup teuerViertelfinal-Qualifikation: HC Mad Dogs Wiener Neustadt – HC Merdingen 5:2 (2:2; 3:0)
Viertelfinale: SHC Rockets Essen – HC Mad Dogs Wiener Neustadt 7:0 (2:0; 5:0)
Spiel um Plätze 5-8: Tilburg Capitals – HC Mad Dogs Wiener Neustadt 2:3 (0:1; 2:2)
Spiel um Platz 5: IHC Rothrist – HC Mad Dogs Wiener Neustadt 5:1 (2:1; 3:0)

Viertelfinal-Qualifikation: SHC Buix – Union Red Dragons Altenberg 6:1 (4:1; 2:0)
Spiel um Platz 9: HC Merdingen – Union Red Dragons Altenberg 4:1 (2:1; 2:0)

Endplatzierung

1. SHC Rockets Essen (GER)
2. SHC Buix (SUI)
3. TGW Kassel Wizards (GER)
4. Gentofte Ravens 1 (DEN)
5. IHC Rothrist (SUI)
6. HC Mad Dogs Wiener Neustadt (AUT)
7. Tilburg Capitals (NED)
8. Utrecht Disaster (NED)
9. HC Merdingen (GER)
10. Union Red Dragons Altenberg (AUT)

Fotos: Mauricette Schnider/Phot‘ Inline


 
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