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Regionalliga Ost: Pinguine erzwingen den Tie-Breaker

RL Ost: Pinguine erzwingen Spiel DreiAm Sonntag stand Spiel Zwei der Finalserie der Regionalliga Ost auf dem Programm. Eine starke zweite Halbzeit brachte Szombathely Pingvinek dabei den Ausgleich in der Serie gegen den HCD Wien.

In der ersten Spielhälfte erarbeitete sich der HCD dank Toren von Johannes und Armin Skacel eine 2:0-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel änderten sich allerdings die Kräfteverhältnisse.

Die Desolati mussten zwei Mal in doppelter Unterzahl agieren und zusätzlich auch noch eine Fünf-Minuten-Strafe verkraften. Diese Überzahlsituationen wurden von den Pinguinen eiskalt ausgenutzt. Angeführt von zwei Treffern von Mark Singer, inklusive dem Game Winner, drehten die Hausherren das Spiel und siegten letztendlich mit 4:2.

Damit kommt es nächsten Sonntag in Szombathely zur alles-entscheidenden dritten Begegnung um den Meistertitel der Regionalliga Ost.

Regionalliga Ost Finale, Spiel 2, 31.07.2016
Szombathely Pingvinek vs. HCD Wien 4:2 (0:2; 4:0)
Stand in der Best-of-Three-Serie: 1:1

 

2. BL: Lunatic Wien beenden Saison von Grunddurchgangssieger Stockerau

Lunatic Hockey Wien feiert den Einzug in das Finale der 2. BundesligaLunatic Hockey Wien machte am Sonntag mit einem Comeback im Schlussabschnitt die Sensation gegen Stockerau perfekt. Die Wiener stehen damit im Finale der 2. Bundesliga.

Der Favorit aus Stockerau, der im Grunddurchgang in nur zwei von 15 Spielen den Platz als Verlierer verlassen musste, bekam es im Playoff-Halbfinale mit einem von Anfang an hartnäckigen Gegner zu tun. Der Sieg in Spiel Zwei rettete die Monkeys in ein alles-entscheidendes drittes Match gegen Lunatic Wien. Der Start verlief dabei bestens für die Niederösterreicher, die in der neunten Minute mit einem Treffer von Clemens Stangelberger in Führung gingen. Die Lunatics antworteten aber knapp fünf Minuten später in Person von Adrian Prochazka. Mit diesem 1:1 ging es auch in die erste Drittelpause.

Im Zwischenabschnitt wurde der Gastgeber seiner Favoritenrolle gerecht. Angeführt von einem Doppelpack von Dominik Staribacher, stand nach 40 Minuten ein 6:4 für Stockerau auf der Anzeigetafel.

Im dritten Drittel ließen sich die Lunatics nicht viel Zeit für eine Antwort und Karl Promberger verkürzte nach nur 28 Sekunden auf ein Tor. Martin Stangelberger und Fabian Kantor fanden aber prompt eine Antwort und so stand es nach 43 Minuten 8:5 für Stockerau.

Anschließend wurden die Lunatics ihrem Namen gerecht und sorgten für ein wahrlich verrückte Schlussphase. In der 45. Minute gab Promberger den Wienern durch einen Treffer erneut Hoffnung. Keine eineinhalb Minuten später sorgte Thomas Jedliczka für den 8:7-Anschlusstreffer. Die Lunatics hatten nun das berühmt-berüchtigte Momentum auf ihrer Seite und ließen nicht mehr locker.

In der 51. Minute machte Jedliczka seinen Hattrick perfekt und schoss auf Vorgabe von Michal Vodrazka zum 8:8 ein. Die Wiener hatten allerdings noch immer nicht genug. Nur 11 Sekunden später netzte Adrian Prochazka zum dritten Mal an diesem Abend ein und stellte damit auf 8:9 für die Lunatics.

Die Swinging Monkeys Stockerau fanden keinen Weg mehr das Spiel erneut auszugleichen. Damit steht Lunatic Hockey Wien im Finale, während für Stockerau das Halbfinale die Endstation darstellt.

Im Finale treffen die Lunatics nun in einer Best-of-Three-Serie auf die Mad Dogs Wiener Neustadt.

2. Bundesliga, Playoff Halbfinale Spiel 3, 24.07.2016:
Swinging Monkeys Stockerau – Lunatic Hockey Wien 8:9 (1:1; 5:3; 2:5)
Endstand in der Serie: 1:2

 

RL Ost: HCD Wien fehlt nach herausragendem Wochenende ein Sieg zum Meistertitel

RL Ost Halbfinale: HCD Wien vs. Lunatic Hockey Wien IIDer HCD Wien stand am Samstag in Spiel Drei der Halbfinalserie vor dem Aus. Nun stehen die Wiener nach dem Shutout-Sieg im ersten Finalspiel über Szombathelyi Pingvinek vor dem Meistertitel.

Mit 0:2 lag der HCD Wien in der Anfangsphase des alles-entscheidenden Semifinalspieles gegen die Lunatics II zurück. Der HCD gab aber nicht auf und glich in der zweiten Halbzeit mit einem Shorthander aus. Anschließend sorgte Robert Dorazil mit einem Hattrick für den Finaleinzug seiner Mannschaft. Mit 5:3 fixierte der HCD letztendlich das Weiterkommen.

Nur einen Tag später fand ebenfalls in Stockerau Spiel Eins der Finalserie statt. Dieses Mal wurden die Wiener vom ungarischen Verein Szombathely Pingivinek herausgefordert. Kein Team wollte ein zu hohes Risiko eingehen und somit entwickelte sich eine defensiv geprägte Begegnung. Der Grunddurchgangsieger aus Ungarn konnte seine Chancen dabei nicht nutzen. Die Österreicher gingen indessen in der ersten Spielhälfte in Person von Kapitän Michael Madlberger in Führung. Daniel Wukitsevits sorgte im Schlussabschnitt für den zweiten HCD-Treffer. Dieser sollte auch reichen, denn Torwart Bernd Rainer machte seinen Kasten dicht und verhalf den Wienern zum 2:0-Endstand.

RL Ost Finale: HCD Wien vs. Szombathely PingivinekDie Finalserie wird nächsten Sonntag in Szombathelyi fortgesetzt.

Ergebnisse Regionalliga Ost in Stockerau:
Halbfinale, Spiel 3, 23.07.2016
HCD Wien vs. Lunatic Hockey Wien II 5:3 (1:2, 4:1)
Endstand in der Best-of-Three-Serie: 2:1

Finale, Spiel 1, 24.07.2016
HCD Wien vs. Szombathely Pingvinek 2:0 (1:0; 1:0)
Stand in der Best-of-Three-Serie: 1:0

 

RL Mitte-West: Kapazunder Linz gewinnen Meistertitel

Meister der Regionalliga Mitte West 2016: Askö Hockey Kapazunder LinzAm Samstag fanden in Salzburg die Finalspiele der Regionalliga Mitte-West statt. Dabei setzten sich die Kapazunder Linz in einer Best-of-Three Serie gegen die Eighties Salzburg durch.

Ein spannendes Finale war garantiert, denn mit Linz und Salzburg standen sich die zwei überlegenen Teams des Grunddurchganges gegenüber. Dementsprechend knapp verliefen die ersten beiden Partien, sowohl die Kapazunder als auch die Eighties holten sich je ein Game. Spiel Eins ging nach Aufholjagd mit 4:7 an Linz. Die Salzburger revanchierten sich im Folgespiel mit einem hart erkämpften 7:5.

Die Entscheidung um den Titel fiel somit erst im alles-entscheidenden dritten Duell. Hier legten die Linzer gleich voll los und führten in der vierten Minute bereits mit 3:0. Nach dem Salzburger Anschlusstreffer zum 1:3 antworteten die Oberösterreicher postwendend mit dem 4:1 und 5:1. Die Salzburger konnten den Ausfall ihrer Schlüsselspieler Hubert Berger und Jens Plüschke nicht mehr kompensieren. Die Kapazunder waren indessen weiterhin eiskalt vor dem Tor und gewannen verdient mit 16:5.

RL Mitte-West: Kapazunder Linz gewinne MeistertitelDie Kapazunder Linz krönen sich somit zum Meister der Regionalliga Mitte-West. Für die Oberösterreicher ist es der zweite Meistertitel in Folge nachdem sie letzte Saison den Titel in der damaligen Regionalliga Mitte feiern konnten.

Finalserie Regionalliga Mitte-West in Salzburg, Best-of-Three, 23.07.2016
Spiel 1: Eighties Salzburg- Kapazunde Linzr 4:7 (3:4,1:3)
Spiel 2: Kapazunder Linz - Eighties Salzburg 5:7 (4:4,1:3)
Spiel 3: Eighties Salzburg - Kapazunder Linz 5:16 (2:5,3:11)
Endstand in der Serie: Eighties Salzburg vs. Kapazunder Linz 1:2

 

Disziplinarkommission: Altenberg gewinnt am grünen Tisch

Die ISHA-Disziplinarkommission hat ihr Urteil bezüglich des Spiels zwischen den Red Dragons Altenberg und den Vienna 95ers vom 9. Juli bekannt gegeben. Dem Rekurs der Niederösterreicher wurde stattgegeben und die Begegnung mit 15:0 für die Red Dragons Altenberg gewertet.

Grund für die Entscheidung ist der Einsatz eines nicht spielberechtigten Torwarts auf Seiten der Vienna 95ers. Laut Reglement war Patrick Gindl nicht spielberechtigt, da ein Spieler höchstens in zwei Leistungsstufen angrenzenden Ligen spielen darf.
Ursprünglich gewann Wien die Partie mit 6:17.

 
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